Schade, das Wetter hat nicht ganz so mitgespielt. Zwischendurch gab es immer mal wieder kräftige Regenschauer. Und warum ist das Schade, nun ja, man konnte vom Gelände des Forum Bendix eine kleine Stadtrundfahrt machen, in einem Doppeldecker Bus.
Aber hier gibt es auch direkt meine erste kleine Manöver Kritik. Ich mein die Macher können nichts für Wetter, aber die Heizung hätte man ruhig im Bus anschmeißen können. Und dann waren noch die Batterien fürs Mikro kaputt, also musste der arme Begleiter seine Stimmbänder bis aufs äußerste beanspruchen. Ich mein der hat sein bestes getan, aber leider ist in den hinteren Sitzreihen nicht mehr ganz so viel angekommen. Da der Motor vom Bus schon ganz alleine uns unterhalten hat.
Nach dem Start waren wir gefühlte 5 Stunden unterwegs, und das in einem Schneckentempo den ich nicht beschreiben kann. Und was wurde geboten? Eine Mischung aus Stadtrundfahrt und Informationsveranstaltung. Nun, die meisten Insassen waren wohl wegen der kostenlosen Stadtrundfahrt da, und ein paar wenige wollten sich doch tatsächlich informieren wegen Baugebieten und Hauskauf. Leider kamen die letzeren ein klein wenig zu kurz! Ich krieg es immer noch nicht auf die Kette, wie man ein Krematorium in so einer Fahrt sich anschauen kann und auch noch darüber spricht. Das hört sich für mich immer noch wie Endstation an. Nach dem Motto, da kommt jeder von euch hin?! Irgendwie fragwürdig, oder nicht. Das wirklich erste Baugebiet war dann auch direkt im Dernekamp, allerdings sind wir förmlich dran vorbei geflogen. Schade, ich hätte mir mehr Infos gewünscht.
Jedenfalls haben wir die meisten Ortschaften von Dülmen durchfahren. Im Nachhinein fand ich es doch ein klein wenig seltsam, wie viel alte Leute dabei waren. Man kann sich nicht gegen den Eindruck wehren das die sich informieren wollten, wie viel Ihre eigenen kleine Wohnheime noch wert sind. Aber das werde ich mal an einer anderen Stelle ausführlicher beschreiben. Ein Hauskauf ist immer was besonderes, aber in Dülmen kann das zu einem echten Abenteuer werden.
Gegen 13 Uhr waren wir wieder am Bendix Gelände, die Fahrt an sich hat nur ca.2 std gedauert, aber gefühlt war sie um einiges länger. Bei unserer Tochter hing der Magen in den Kniekehlen. Zum Glück war vor ein Caterer, dessen Bratwurst hat uns über den Mittag geholfen. Zudem hatte er den besten Kaffee den ich seit langem trinken durfte, und das für einen 1 Euro pro Pott.
In dem großen Raum hatten sich so einige Aussteller breit gemacht. Und wieder waren die meisten Besucher jenseits der 60 Jahre. Lokale und städtische Einrichtungen präsentieren Ihr Angebot. Vom Einfamilienhaus bis zum Mehrfamilienhaus war alles dabei. Jeden der Aussteller konnte man befragen, und eine freundliche Antwort war immer da, egal wie blöd die Frage auch war. Hauptsächlich ging es aber um Verkäufe von bestehenden Objekten.
Fazit, es war eine sehr informative Veranstaltung. Aber die Stadtrundfahrt sollte man sich schenken. Besser wäre es gewesen, wenn man näher auf die Neubaugebiete eingegangen wäre. Vor Ort ein kurzer Halt, mal aussteigen und sich alles aus der Nähe anschauen. Schließlich kauft man nicht jeden Tag ein Grundstück.
Also beim nächsten Mal ein klein wenig kürzer, dafür aber würziger. Und lasst bitte das Krematorium weg, da kommen wir noch früh genug hin.



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Seit Anfang Dezember hat der Winter nun uns schon fest im Griff. Wochenlang nur Kälte und Schnee in nicht gekannten Dimensionen. Das ist alles bekannt! Aber heute will ich mal von einer ganz besonderen Spezies berichten, dem Fahrradfahrer.
Seit Tagen kann man in den Medien gespannt verfolgen, wie ein nahendes Unwetter auf uns zu steuert. Dabei gehen die Prognosen sehr weit auseinander. Einmal ist nur die Sprache von starken Schneefällen, während in anderen Vorhersagen von Unwetterartigen Erscheinungen berichtet wird. Einige melden sogar das man das Haus lieber nicht verlassen sollte, da Lebensgefahr bestehe. Jetzt kann sich jeder aussuchen wie das Wetter wird, wenn das mal nicht toll ist.